Donnerstag, 24. juli 2008

Nach etlichen erfolglosen Versuchen, den VoluntEARSsitz in Disney World ausfindig zu machen, fand ich schliesslich beim Durchblättern des Monthly Communicators die Anzeige für die Give Kids the
World Aktion. Von meinen VoluntEARS-Einsätzen in Paris glaubte ich zu wissen, was auf mich zukommt, doch wurde im Gespräch mit anderen Cast Members bald klar, dass es sich hier um eine
One-of-a-Kind-Erfahrung handelte. So fuhr ich heute um fünf Uhr zusammen mit 15 weiteren Freiwilligen los ohne recht zu wissen, wie unser Reiseziel aussah und was mich dort erwarten
würde. Im Bus unterhielt ich mich mit Victoria, die übrigens mit mir das Vorstellungsgespräch in London hatte und bereits letzten Sommer hier war. Doch war es auch für sie der erste Besuch im
Village. Man glaubt kaum, was einem dort erwartet. Free ice cream all day long…


Im Castle of Miracles (siehe oben) wurden wir unseren Kindern zugeteilt. Catherine und ich sollten uns um die fünfjährigen schwarzen Zwillinge Shawn und Saurana kümmern. First Item on the Agenda
war Face Painting J, wo Shawn im Vergleich zu seiner Schwester deutlich sparsamer mit der Farbe umging.
Nächste Station war das Kinderzimmer, wo auf einem gigantischen Bildschirm Peter
Pan lief. Aus einem riesigen Spiegelschrank (der wohl dem Riesen an der Decke gehörte) durften sich die beiden Geschwister Kostüme aussuchen, doch schenkten diese ihre Aufmerksamkeit lieber Mr.
Potato Head und der Krokodilhandpuppe. Gerade als Saurana entrüstet feststellte, dass in der Fisher Price Küche kein Wasser fliesst, wurden wir informiert, dass uns in Julie’s Safari Theatre
Pizza und Limonade erwarteten.

Noch bevor ich mich erkundigen konnte, welchen Film wir uns ansehen würden, wurden wir aufgefordert, uns mit einer Shownummer (sei
es als Tänzer, Sänger oder Komiker) auf der Village Idol Liste einzutragen. Ich ging auf Nummer Sicher mit Part of Your World. Als ich aber meinen Einsatz verpasste und Saurana nur mit den
Achseln zuckte, beschloss ich, den Auftritt in eine Tanznummer umzuwandeln. Schliesslich kam der Moment, wo ich den Einstieg ins Lied fand und Saurana ihr Lampenfieber vergass und um mich
herumtanzte. Ein unvergesslicher Augenblick. Fazit der Jury war, dass wir alle gewonnen hatten. Und schon war es Zeit, auf Wiedersehen zu sagen. Und wie der Tag zu Ende geht, so blättert auch
mein Face Painting langsam ab…
von Florida Lady
1
empfehlen
Donnerstag, 24. juli 2008
Henri Landwirth, well respected in the Central Florida hotel industry, had offered accommodations at his hotel establishment to a family whose young daughter was suffering from leukemia. However,
he was deeply saddened to learn that before they were able to finalize a multitude of arrangements for her special trip, that little one lost her battle and was not able to experience her Wish.
Landwirth immediately called upon colleagues in the hospitality industry, including the world-famous theme parks, to assist him with a project to bring families to Central Florida with less than
24 hours notice, if the situation called for such action. Before long, Henri and two staff members began arranging Wish vacations out of a converted storeroom in one of his hotels. He named the
fledgling organization after its mission, "Give Kids The World," because that is just what he intended to do.
Soon major corporations committed to providing many of the services families would require in their stay, but the number of requests was quickly outgrowing the lodging that the hotel industry
could provide. In addition, the hotels at the time were not equipped to deal with the needs of families with children with life-threatening illnesses.
With help from friends from his early days as a Hotel Manager in Cocoa Beach, Henri’s vision soon became a reality. In 1986, Give Kids The World was officially founded and Give Kids The World
Village was then able to open its gates to welcome its very first family in early 1989.
Today, the Village features 102-villas, a whimsical restaurant, a play area in the shape of a castle, an ice cream palace, a movie theater, an interactive water park, a fishing pond, a peaceful
chapel, and so much more. Every year, the Village welcomes families from communities in all 50 states and from over 50 countries.
From the very first family who visited in 1986, to the families that are arriving at the gates of the Village today, thousands of Wish Families each year have enjoyed a few precious days away
from hospitals, doctor visits and medical treatments. For one week, parents have the chance to see their children laughing and having fun, without worrying about doctors or hospitals. And kids
get the opportunity to see their parents having fun and not worrying about money, appointments, or anything at all. United in their desire to be a family and to have fun, they relax in a special
environment filled with laughter, joy and hugs.
And it all began because one little girl's dream touched the heart of a man who cared.
von Florida Lady
0
empfehlen
von Florida Lady
2
empfehlen
"That's what I love about Disney, you're always in the right place at the right time". So meinte ein Gast als ich ihr die Toilettenpapierrolle unter der Türe
durchschob, nachdem ich mitbekam wie sie ihre Kabinennachbarin verzweifelt um ein Taschentuch bat. Now that's my way of contributing to the magic of Disney World! : )
von Florida Lady
0
empfehlen
My dear readers,
The last few days have been rather busy. I will give my best to publish a new article as soon as possible. So stay tuned! The latest Disney World news will follow soon!
with all due respect,
your magic kingdom news agent
von Florida Lady
0
empfehlen
Die Feier begann bereits am 1.Juli mit der öffentlichen Independence Day Feuerwerksimulation. An dem Abend tanzten die Lichter am Nachthimmel ausnahmsweise nicht zu Disneymelodien, sondern zu den
Klängen amerikanischer Volkslieder (und das wie gewohnt in perfekter Synchronie). Die Muster, die sich am Himmel abzeichneten waren atemberaubend. Schliesslich fand am 3.Juli eine zweite
"Simulation" speziell für die Hotelgäste statt. Ich schaute mir das Feuerwerkspektakel mit zahlreichen anderen Gästen am Strand des Polynesian Hotels an. Dazu ass ich einen Polynesian
Chicken Salad, den ich an einem Computer bestellen musste, der mir dann aber glücklicherweise von menschlicher Hand übergeben wurde.
Gestern nahm ich mir vor, meinen Arbeitsort auzukundschaften, schaffte es aber dann nur von Mexiko bis American Adventure (wer jetzt meint, das sei ja ein Katzensprung, der muss wissen, dass
dazwischen Norwegen und China liegen). Erste Priorität hatte die Lokalisierung der Toiletten, da dies auch hier in den USA der meistgesuchte Ort im Park ist. Ehrgeizig wie ich bin, habe ich dann
aber auch noch die Attraktionen getestet. Von den drei Caballeros begleitet unternahm ich eine Bootsfahrt durch Mexico. Auf unserer Reise begegneten wir singenden und feiernden Kindern (die
anstatt, "it's a small world after all" "buenos dias signor" sangen : ) ) und auffällig vielen Skeletten, die entweder bereits auf die norwegische Bootsfahrt einstimmen wollten oder auf etwas
anderes hinweisen wollten. An der folgenden Wikingerfahrt beeindruckte mich der Richtungswechsel als wir an einer Klippe stillstanden und schliesslich rückwärts weiterfuhren. Der anschliessende
Dokumentarfilm mit seinen abrupten Stimmungswechseln (mit blutrünstigen Kriegern und fidelen Kindern) war allerdings etwas merkwürdig. Während China Showcase menschenleer war, stauten
sich immer grössere Mengen in American Adventure an. Bald sollte dort die grosse Independence Day Zeremonie stattfinden. Als ich aus dem Kino kam, wo Animatronics historischer
Persönlichkeiten begleitet von Projektionen die Gäste durch die Geschichte der USA führten, war die Zeremonie schon in vollem Gange. Benjamin Franklin, der noch zuvor mit Mark Twain auf der
Freiheitsstatue gesessen hatte, war nun auf der Strasse anzutreffen. Von seinen schauspielerischen Fähigkeiten beeindruckt habe ich einige seiner Interaktionen mit den Gästen gefilmt. Schliesslich
wurde es auch für mich Zeit, mich in mein Kostüm zu schmeissen. Im Korridor verteilte man uns Fresh Frozen Lemonade und später Brownies und Kuchen. Da wir für den 4.Juli Verstärkung hatten,
wurden unsere Zonen aufgeteilt und ausnahmsweise musste man sich auch an die vorgegebenen Breakzeiten halten. Unsere Manager waren eifrig mit uns am putzen und koordinieren. Hier gibt es keine
Überheblichkeit, alle packen mit an. Später erhielten wir Custodial Dollars, mit denen wir uns etwas aus dem kleinen Basar der Zentrale kaufen können. Anstelle George Washingtons ist das Gesicht
unseres Managers darauf abgebildet. Schliesslich wurden meine französische Arbeitskollegin Cécile und zwei Stunden früher aus dem Dienst entlassen, was unseren müden Füssen sehr entgegen kam.

Hier noch ein Bild von meiner stets aufgestellten Mitbewohnerin Juliana. Sie arbeitet in der Boutique Once Upon a Toy in Downtown Disney.

Hier habe ich Juliana an ihrem Arbeitsplatz besucht. Das Ehepaar, das uns fotografiert hat, insistierte, dass wir uns neben Buzz Lightyear stellten. : )
von Florida Lady
0
empfehlen
von Florida Lady
4
empfehlen
Each night and each morning our restrooms get flooded. Once you put on your boots, gloves and goggles you get down to business, sprinkling and disinfecting the entire bathroom
until everything is covered in foam. Believe me, you hardly ever get the chance to make such a big mess at home! And since the bathrooms are maintained so well during the day there's nothing
disgusting about it either. You push back the water into the drain with your squeegee (before you cleaned everything with the Johnny Mob) until there's ebb again. Now our Guests
are welcomed to have a seat : )
First training unit concluded. I'll try to post a picture of our Johnny Mob soon! ; )
von Florida Lady
0
empfehlen
An meinem zweiten Trainingstag durfte
ich die magical hours machen. Das klang interessant, doch wollte mir meine Trainerin erst nicht verraten, worum es sich dabei handelt. Schliesslich zogen wir mit einer Box auf Rädern los und
liessen uns zwischen Mexico und Norwegen nieder. Die mit Sand gefüllten Petflaschen, die wir aus der Box nahmen, sahen nicht sehr vielversprechend und schon gar nicht magisch aus. Ich verstand
schliesslich als der erste Ring unter den Flaschen zum Vorschein kam. Doch welches Kind wollte in einem Themenpark ein so rudimentäres Spiel spielen?! Wir wurden sogleich überrannt von unseren
kleinen Gästen! Das Spiel war der volle Erfolg. Schliesslich erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat mit seinem Namen. Im Hintergrund sah ich einen kleinen Jungen weinen. Er sah aus als ob er
einen magical moment gebrauchen könnte, also lud ich ihn ein, sein Glück zu versuchen. Der Junge war so stolz als er sein Zertifikat entgegennahm, dass er nur noch strahlte. Leider dauerten die
magical hours nicht länger als 15 Minuten, aber ich freue mich schon aufs nächste Mal! Schliesslich tauschten wir unsere Zauberkiste wieder gegen Besen und Schaufel ein.
von Florida Lady
2
empfehlen